Letzte Änderung der Homepage: 20.06.09

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Seit einigen Jahren arbeitet Life!-International zusammen mit Gospel Fire International (www.gfi-ministries.org) in Kenia. Neben einem Langzeiteinsatz von Familie Jokisch, während dem sie den Dienst von Peter Franz in der Evangelisationsnachsorge, Administration und in der Jugendarbeit unterstützt haben, führten einige Mitglieder auch Kurzzeiteinsätze durch. Nachfolgend berichten wir von einem Kurzeiteinsatz, von der Unterstützung des Kinderdienstes von Charles und Ester Mulli in Eldoret und stellen die Arbeit von Familie Schubert vor, die für Globe Europe in Kenia und im Sudan arbeitet und von Life!-International logistisch und finanziell unterstützt wurde.

Reiche Ernte im Kakuma Flüchtlingslager

Der erste Kurzzeiteinsatz führte Daniela Kuschel und das Life!-International Mitglied Hans- Dieter Allgeier nach Kenia. Wir wählten diesen Einsatz, weil in ihm die drei Grundbedin- gungen für Unterstützungen durch unser Missionswerk erfüllt wurden:

1.     Die Missionsreisenden sind uns persönlich bekannt.

2.     Die gespendeten Gelder werden zu 100% direkt verwendet, kein Geld geht durch Verwaltung o.ä. verloren.

3.     Die Geschwister machen nicht nur eine Missionsreise. Sie sind bereit, ihr Leben missionarisch zu investieren.

Relativ kurzfristig hatte sich der Verein zu dieser Unterstützung entschieden, so dass viele Geschwister gar nicht davon erfahren konnten. Dennoch wurden 1000,- aufgebracht, die zur Hälfte zur Reiseunterstützung von Hans-Dieter und Daniela verwandt wurden. Mit der anderen Hälfte wurden Hilfspakete gepackt und verschenkt. Durch diese Aufteilung konnten wir einerseits an einem Barmherzigkeitsdienst teilhaben, andererseits eine Unterstützung zur Verbreitung des Evangeliums leisten. Genaueres dazu berichtet ein Auszug aus Hans-Dieter Allgeiers offiziellem Rundbrief.

"Das UN-Lager im Norden Kenias besteht aus ca. 70.000 Flüchtlingen aus Uganda, Sudan, Burundi, Ruanda, Kongo, Somalia und Äthiopien. „Morgens fanden Seminare statt in denen Peter Franz über Leiterschaft und andere wichtige Themen lehrte, um Pastoren und Besucher zu ermutigen. Für uns war es ebenfalls eine große Bereicherung. An zwei Vormittagen führte unser Team Pantomimenstücke vor.

Am Nachmittag ging es dann mit der Großevangelisation weiter, die gegenüber vom Flüchtlingslager stattfand.Nach Lobpreis waren wir mit unserem Kinderprogramm dran. An drei Nachmittagen gaben wir das Evangelium weiter, dass Jesus für die Sünden jedes einzelnen Kindes gestorben ist und  dass Gott sie liebt. Wir forderten Sie auf, ihr Leben Jesus zu geben, was viele auch taten. Die Geschichten, die wir den Kindern vermittelten waren immer evangelistisch geprägt. Die Zeit auf der Bühne war super, da wir erleben durften, wie Gott einfach da war und uns half, die Dinge, die wir auf dem Herzen hatten, an die Kinder weiter zu geben. Wir waren von ihrer Teilnahme, Aufmerksamkeit und Lernwilligkeit total begeistert. Aber nicht nur bei den Kleinen geschah einiges, sondern auch bei den Großen.

                                                

                                             Foto: Peter Franz bei der Hilfspaketverteilung                     

Hauptsprecher war Peter Franz und seine Predigten waren voll Geist und Feuer. Während der ganzen Zeit haben sich ca. 1000 Menschen für Jesus entschieden. Am ersten Abend waren es so viele, dass das System für die Registrierung der Bekehrten zusammenbrach. Es war einfach beeindruckend zu sehen, wie die Menschen darauf brannten Jesus als ihren Herrn und Erlöser anzunehmen. Es geschahen Zeichen und Wunder und wir waren mitten drin. Wir konnten sehen, wie blinde Augen aufgetan wurden, wie Taube zum erstenmal hörten, Stumme wieder reden konnten und Gebrechen geheilt wurden. Es war einfach überwältigend.

Die einwöchige Nacharbeit wurde von zwei Pastoren durchgeführt. Danach sollten die Gemeinden vor Ort die Arbeit übernehmen. Es war eine segensreiche Zeit für jeden von uns Vieren und wir sind total begeistert über das, was Gott getan hat. Wir erlebten, dass Gott durch uns wirken kann, wissen aber auch, dass er in uns gewirkt hat. Die Erfahrungen die wir gemacht haben, werden uns verändern. Es wird nicht mehr lange dauern, dann werden wir auch in Deutschland so etwas mit eigenen Augen sehen können."

 Wir alle dürfen es als Vorrecht betrachten, an diesem Einsatz Anteil zu haben! Auch in der Zukunft wollen wir von Life! International uns bemühen, derartig sinnvolle Missionen zu unterstützen !!! Vielen Dank für Eure Mithilfe

Charles und Esther Mulli

Während Familie Jokisch zusammen mit Gospel Fire International in Kenia gearbeitet hat sind die ersten Kontakte zu dem Strassenkinderdienst von Charles und Esther Mulli entstanden ( www.Kinderherzen.org , www.bindura.de ).

Das kenianische Ehepaar hat ein gutgehendes Geschäft verkauft und ihr Haus für Strassen- kinder geöffnet. Da ihr Haus schnell zu klein war, wurde mit Land von der Regierung ein neues Zentrum aufgebaut. Das Zentrum umfasst neben Unterbringungsmöglichkeiten auch Schulen, die landesweit zu den besten Institutionen gehören und Ausbildungsstätten. Mittlerweile kümmert sich Familie Mulli um ca. 400-500 Kinder in 3 Heimen.

                                           Foto: Esther und Charles Mulli

Ihr Dienst stellt in Kenia eine Besonderheit dar, da er ohne ausländische Beteiligung entstanden und innerhalb kurzer Zeit stark gewachsen ist.

Life!-International schätzt ihren Dienst sehr und hat diese Arbeit des öfteren finanziell und auch logistisch (Terminorganisation, Informationsweitergabe, Beschaffung von bestimmten Maschinen) unterstützt.

 

Familie Schubert (Globe Europe www.globeeurope.org))

Mit Familie Schubert hatten wir schon bevor sie in die Mission nach Kenia gegangen sind Kontakt und haben ihren Start beratend unterstützt. Seitdem stehen wir in enger Beziehung zu ihrer Arbeit. Ihr Dienst begann mit der Arbeit unter Teepflückerkindern aus Armutsgebieten in der Nähe von Nairobi. Sie haben dort Kindergottesdienste mit Essensausgabe durchgeführt. Seit etwa drei Jahren lernen sie auf einer praktisch orientierten Bibelschule und seit etwa zwei Jahren beschäftigen sie sich mit „Dinka“, einer wichtigen Stammessprache im Sudan.Zur Zeit bereitet sich das Ehepaar darauf vor in den Sudan zu gehen, um dort ein Zentrum aufzubauen, das sich um wiederkehrende Sklaven, heimkommende Flüchtlinge und die arme Bevölkerung kümmert. Ziele des Zentrums sind Versorgung und Schulung der Menschen, sowie die Vermittlung von Berufsgrundlagen und dem christlichen Glauben. So wie bei Familie Mulli sind wir sehr verbunden mit dieser Arbeit und haben sie mehrfach finanziell gefördert und bei Heimataufenthalten der Schuberts die Organisation von Gemeinde- besuchen und die Verteilung von Informationen über ihren Dienst durch Rund- briefe übernommen.

 

Foto: Kay und Anne Schubert

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